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Geländer richtig ausmessen: Schritt für Schritt

Von Weber Geländersysteme · Fachlich geprüft · Stand: 02.07.2026

Gemessen werden die Länge zwischen den Endpunkten und die Höhe ab Oberkante fertiger Boden. Zusätzlich werden Montageart und Untergrund notiert. Diese Maße bilden die Grundlage für ein passgenaues Geländer nach Maß.

Bemaßung von Länge und Höhe beim Ausmessen eines Balkongeländers
Bemaßungs-Render: Länge und Höhe am Balkongeländer

Was Sie zum Messen brauchen

Ein Zollstock oder Maßband genügt, bei langen Strecken ist ein Laser-Entfernungsmesser praktisch. Notieren Sie alle Maße in Millimetern und fertigen Sie eine kleine Skizze an.

Länge richtig messen

Messen Sie die tatsächlich benötigte Länge zwischen den Endpunkten. Bei Ecken messen Sie die einzelnen Abschnitte getrennt und halten die Winkel fest.

Höhe richtig messen

Die Höhe wird von der Oberkante des fertigen Bodens bis zur gewünschten Oberkante des Handlaufs gemessen. Beachten Sie dabei die geltende Mindesthöhe (siehe Ratgeber Geländerhöhe).

Häufige Messfehler

Typische Fehler sind: Bodenaufbau (Fliesen, Estrich) nicht berücksichtigt, Hindernisse wie Regenrohre übersehen oder Ecken nicht separat gemessen. Eine Skizze mit allen Maßen beugt vor.

Kurzes Mess-Video: Geländer in wenigen Schritten ausmessen

Maße im Konfigurator eingeben →

Passende Ratgeber

Häufige Fragen zum Ausmessen und zur Montage

Bei aufgesetzter Montage wird das Geländer oben auf Boden oder Brüstung verschraubt, das spart Platz und erhält die Nutzfläche. Bei vorgesetzter, also seitlicher Montage wird es an die Stirnseite gesetzt, das wirkt filigraner, braucht aber einen tragfähigen Anschlag.

Gemessen werden die benötigte Länge zwischen den Endpunkten sowie die Höhe ab Oberkante fertiger Boden. Zusätzlich werden Montageart, Untergrund und Hindernisse (z. B. Pfosten, Wandanschlüsse) notiert. Diese Maße bilden die Grundlage für ein passgenaues Geländer nach Maß.

Ja. Maßgefertigte Geländer und Absturzsicherungen werden in der Regel montagefertig mit Befestigungsmaterial und Anleitung geliefert und lassen sich mit üblichem Werkzeug selbst montieren. Voraussetzung ist ein tragfähiger Untergrund, der die Absturzlasten aufnimmt.

Für die Befestigung einer Absturzsicherung eignen sich tragfähige Untergründe wie Beton, Stahl oder massives Mauerwerk. Holz, Estrich und gedämmte Aufbauten erfordern ggf. andere Montagearten. Entscheidend ist, dass der Untergrund die Absturzlasten der Landesbauordnung sicher aufnimmt.